Allgäu
Datum von–bis
André
Kai, Bernd, Christian, Gente, Sascha ???
Wie alles begann...
Ursprung der Idee war die, dass ich als Trauzeuge und Freund von Kai "mal was Anderes" als Junggesellenabschied für den Kai planen wollte. Da kam meine damalige Freundin Tina 😚 auf die Idee uns doch mit den besten Kumpels ins Auto zu setzen um runter nach Füssen zu fahren. Hier kannte ich mich bestens aus und ich konnte eine, wie ich finde sehr schöne Tour, die auch für Ungeübte - gelle Bernd? zu schaffen war, planen. Vorsichtshalber war diese Tour für die körperliche Ertüchtigung nur mit 2 Tagen "Wandern" geplant.
Der Rest der verbleibenden Zeit war aufs Gratewohl, jedoch mit dem 2. Tourenziel im "Gasthof zum Goldenen Lamm" in der Nähe von Reutte (A) geplant, um dort die 2. Nacht zu verbringen.
Dies ist die erste Tour gewesen, bei der wir - fern ab der Heimat - mal 2-3 Tage ohne jeglichen Zwang (nur der ein bestimmtes, anvisiertes Ziel zu Fuß zu erreichen). Natürlich war das Ziel, nach den harten Strapazen der langen Wanderung von der "Bärenfalle" über eine kurze Einkehr in der "Musauer Alm" schlussendlich in der "Otto-Mayr-Hütte" einzukehren, dort zu speisen und einige Getränke zu sich zu nehmen...
Kai, der natürlich von nichts wusste, wurde von mir am Tag des Aufbruchs morgens in seiner Firma abgeholt. Sein Vater war natürlich eingeweiht und spielte mit - Dank sei an dieser Stelle auch ihm nochmal ausgesprochen. Also Kai ins Auto, Klamotten waren schon von Tanja gepackt, nach Gronau, die Jungs eingeladen und erstmal Richtung Flughafen. Da musste man nämlich dran vorbei, wenn man eigentlich zum Wenzel in die Palz wollte, denn der durfte natürlich auch nicht fehlen. Nach einer kleinen Stärkung mit Tofu-Würstchen aus dem Hause Hardt
, gings dann weiter auf die Autobahn in Richtung Süden. Kai wusste bis dahin noch immer nicht wo´s eigentlich hingeht, konnte sichs aber wahrscheinlich in Höhe Ulm auf der A7 dann denken...
Eine Übernachtung im Schlaflager der "Otto-Mayr-Hütte" war gebucht und wir konnten nach einer intensiven Belustigung am Abend eine eindrucksvolle erste Nacht auf 1.590 Metern genießen, gefolgt von einem herrlichen Ausblick bei reichhaltigem Bergmannsfrühstück am nächsten Morgen.
Es erfolgte der Abstieg, natürlich wieder mit Zwischenstopp in der "Musauer Alm", wo plötzlich auch der Walter (damaliger Hüttenwirt auf der OMH) des morgens zu finden war und Arm in Arm mit der Hüttenwirtin der "Musauer Alm" stand. Komisch dass die in der Nacht vorher auch auf der OMH war...![]()
Nach Einnahme eines Obstgetränkes und, ich glaub Bier... gings dann wieder weiter in Richtung "Bärenfalle".
Hier angekommen, fuhren wir mit dem PKW nach Weißenbach am Lech zum "Gasthof zum Goldenen Lamm". Dann sind wir noch ein paar Kilometer zurückgefahren nach Höfen, um dort in die Seilbahn auf den Hahnenkamm zu steigen. Eine Entscheidung, die uns auf jeden Fall ein bisschen Achterbahn-Feeling brachte. Denn mitten auf dem Weg nach oben zog plötzlich ein saftiger Sturm auf und die Seilbahn, samt Gondel musste mehrfach angehalten werden, damit wir nicht gegen einen der Pfeiler knallten... Oben angekommen war das Wetter so saumäßig, dass sich der zum einen geplante Rückweg zu Fuß in Wohlgefallen auflöste, zum anderen der unbändige Durst uns in die Bergstation verschlug, wo wir versuchten die Biervorräte etwas auf die Probe zu stellen (Habt ihr übrigens gewusst, dass es von hier aus nur 1/2 Std. Fußweg zur Schneetalalm ist???). Abends, unten wieder per Seilbahn heil angekommen, kehrten wir dann im "Gasthof zum Goldenen Lamm" ein und und stellten auch dort sowohl die dortigen Biervorräte, als auch den Inhalt unserer Portemonnaies erneut erfolgreich auf die Probe.
Nach einem kurzen Zwischenstopp am selben Abend in der Dorftenne (bei der Dorfjugend), konnten wir diese davon überzeugen, dass von uns keine Bedrohung ausgeht und dass man mit uns auch mal gemütlich ein Bier trinken kann (Zitat Rigo Umlauf).
Nach der Übernachtung im "Gasthof zum Goldenen Lamm" und dem ausgiebigen Frühstück gings dann per Auto wieder zurück in die Heimat.
Der erste Schritt in Richtung Männertour war eingeschlagen. Davon wussten wir aber in diesem Jahr noch nichts...